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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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von jenen riesenhaften Kerlen getödtet habt, die mit prahle-rischem Stolz einhergehen, als wenn ihre Seelen größer, alsdie unsrigen wären, weil ihre Nasen den Wolken um einigeZoll näher sind. Aber schätzt Euch deßhalb nicht, als wennes etwas Ungewöhnliches wäre. Ich wollte Euch zeigen, daßes allezeit so gewesen ist; und daß, in der Geschichte allerZeitalter, der feine, dicht gewachsene, flinke Mann eine Ueber-legenheit über seinen großgebauten Gegner bewiesen hat. Ichdarf nur aus der heiligen Schrift den berühmten Fall Go-liaths und eines Andern anführcn, der mehr Finger an seinerHand und mehr Zolle an seiner Statur hatte, als für einenrechtschaffenen Mann zu gehören scheinen, und welcher voneinem Neffen des Königs David erschlagen wurde; und vielerAnderer, deren ich mich nicht mehr erinnere; indessen, sie wa-ren alle Philister. Und in Wahrheit könnt Ihr, sowohl inder heiligen, als in der profanen Geschichte, bemerken, daßdiese Riesen immer Ketzer und Gotteslästerer, Räuber undUnterdrücker, rohe Beleidiger des weiblichen Geschlechts, undSpötter des gesetzmäßigen Ansehens sind."

In diesem Tone fuhr der Zwerg fort, bis er sich endlichwieder in Schlaf gesprochen hatte. Kaum hatten unzweideu-tige Zeichen davon Julians Ohren erreicht, als er wieder be-gierig auf die Erneuerung jener geheimnißvollcn Mitthcilungzu horchen ansing, welche zugleich interessant und schauer-lich war. Selbst während Hudson sprach, hatte er, an-statt seiner Rede Aufmerksamkeit zu schenken, immer seineOhren auf wachsamer Hut erhalten, um wo möglich, dieleisesten Töne irgend einer Art, die im Zimmer sich regenmöchten, zu bemerken, so daß er es kaum für möglich hielt,daß selbst eine Fliege cs hätte verlassen können, ohne daßer ihre Bewegung gehört hätte. Seine Erwartung schlug je-

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