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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
476
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Edelmann," sagte Hudson.Ich kannte die edle Gräfinwohl, als ich um die Person meiner königlichen Gebieterin,Henriette Maria, war. Sie war in der That eine von denfünfzehn Schönen am Hofe, denen ich erlaubte, mich Piccolo-mini zu nennen; ein närrischer Scherz über meine etwaskleine Figur, die mich immer von gewöhnlichen Wesen aus-zeichnete, selbst als ich jung war. Ich habe nunmehr vielvon meiner Größe durch Bücken verloren, aber beständig hat-ten die Damen ihren Scherz mit mir. Vielleicht, jungerMann, hatte ich meine eigene Schadloshaltung bei einigenvon ihnen irgendwo, und auf eine oder die andere Art,ich sage nichts, hatt' ich fie oder nicht. Aber gewiß, den Da-men zu dienen, und sich in ihre Launen zu schicken, selbst wennfie etwas frei oder grillenhaft find, ist die wahre Lebensarteines Mannes von edlem Geblüt."

Bei aller Niedergeschlagenheit konnte sich Pcveril dochkaum des Lächelns enthalten, als er auf das zwergartigeGeschöpf hinsah, welches diese Geschichten mit unendlicherSelbstgefälligkeit erzählte, und geneigt schien, zu verkündigen,daß er ein wahres Muster der Tapferkeit und der Galanteriegewesen, obgleich Liebe und Waffen bei seinem runzligen undverwitterten Ansehen und seinen eingeschrumpften Gliedernganz unvereinbare Bestrebungen zu sein schienen. Julianvermied es aber sorgfältig, seinem Gesellschafter wehe zu thun,vielmehr suchte er sich in seine Laune zu schicken, und sagte:unstreitig müßte ein Mann, wie Ritter Gottfried Hudson,an Höfen und im Lager erzogen, genau wissen, wann er per-sönliche Freiheiten sich gefallen lassen, und wann er fie ab-weisen müsse."

Ihr habt Recht, Herr Peveril," sagte der Zwerg, nach-dem er seinen Sitz näher zu dem Peveril's geschleppt hatte,