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wenn sie nicht von allen politischen Angelegenheiten und Hof-intriguen entfernt standen.
Unter die Aufsicht der Mistreß Chiffinch und desjenigen,dessen Namen diese führte, brachte Eduard Christian die Toch-ter seiner Schwester und seines vertrauenden Freundes, ihrenUntergang ruhig als einen gewissen Erfolg betrachtend, undin der Hoffnung, darauf seine Aussicht zu einem sicheren Glückzu gründen, als ein an Jntriguen verschwendetes Leben ihmbisher zu verschaffen vermocht hatte.
Die unschuldige Alerie, die weder in dem ungewöhnlichenLuxus, der sie umgab, noch in dem Betragen ihrer Wirthin,welches sowohl von Natur, als aus Klugheit gütig undfreundlich war, irgend etwas Unrechtes entdecken konnte —fühlte nichts desto weniger eine instinktmäßige Besorgniß, daßnicht Alles recht wäre — ein Gefühl in dem menschlichen Gr-müthe, das vielleicht dem Gefühle von Gefahr verwandt ist,welches Thiere zeigen, wann sie in die Nähe der natürlichenFeinde ihrer Raffe gebracht worden sind, und welches Vögelsich niedersenken macht, wann der Habicht in der Nähe ist,und das Wild erzittern, wann der Tiger in der Wüste um-herschweift- Sie fühlte eine Beklommenheit, die sie nicht loswerden konnte, und die wenigen Stunden, die sie bei Chif-finch zugebracht hatte, glichen denen, die Jemand im Gefäng-niß verlebt, ohne die Ursache und den Ausgang seiner Ge-fangenschaft zu wissen. Es war der dritte Morgen nach ihrerAnkunft in London, als folgender Auftritt stattsand.
Die Grobheit und Pöbelhaftigkeit Empson's, die ihm alseinem' ausgezeichneten Virtuosen auf seinem Instrumente nach-gesehen wurden, erschöpften sich auf Unkosten aller andern Mu-siker, und Mad. Chiffinch hörte ihm mit sorgloser Gleichgül-