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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
423
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vielmehr mit Ueberlegung seiner eigenen verwickelten Angele-genheiten, und des wahrscheinlichen AuSganges seiner bevor-stehenden Audienz bei dem König, welche durch eine so son-derbare Mittelsperson und auf so unerwartete Art herbeige-führt worden war. Oft sah er nach seiner Führerin Fenella,und fand, daß sie die meiste Zeit in tiefes Nachdenken ver-sunken war. Aber drei oder vier Mal bemerkte er, daß Fe-nella ihnen einige jener bittern und fast verzehrenden Seiten-blicke zuwarf, welche auf der Insel Man für Zeichen der Ver-achtung und Verwünschung galten. In ihrem ganzen Wesenlag etwas so Außerordentliches, das sich an ihre plötzlicheErscheinung und ihr Benehmen vor dem König knüpfte, wo-mit sie so seltsam und doch so geschickt ihm eine Privat-audienz bei demselben verschaffte die er mit ernsthafterenMitteln vergebens gesucht haben möchte daß ihm der,zwar innerlich belächelte, Gedanke fast gerechtfertigt wurde,die kleine Stumme werde bei ihren Unternehmungen vonden verwandten Geistern unterstützt, von welchen, dem Ma-nenser Aberglauben zufolge, ihre Abstammung hcrzulcitenwäre.

Ein anderer Gedanke entstand bei Julian zuweilen, dener jedoch als eben so fantastisch verwarf, wie, Fenella gehörenicht zum Geschlecht der Sterblichen, nämlich:hatte siewirklich jene organischen Mängel, die sie immer von der übri-gen Menschheit abzusondern geschienen hatten? Wo nicht,was konnte ein so junges Geschöpf bewogen haben, sich eineso schreckliche Buße für eine so lange Reihe von Jahren auf-zulegen? Und wie furchtbar mußte die Stärke der Seelesein, welche sich zu einem solchen Opfer verdammen könnte? Wie tief und stark der Vorsatz, für den es unternommenwurde!"