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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
361
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Julian fand cs schwer, wo ihm so wenig Zugang eröffnetwar, den Ton zu finden, in dem er sich über Gegenstände,die er auf dem Herzen hatte, erklären, und der zugleichwürdevoll und gewinnend fein sollte. «Herr Major," sagteer endlich,Ihr seid ein Sohn, und ein zärtlicher Sohngewesen Ihr könnt meine gegenwärtige Unruhe be-greifen Mein Vater! Was ist über ihn entschiedenworden?"

Was das Gesetz will," gab Bridgenorth zur Antwort.Hätte er dem Rath gefolgt, den ich ihm geben ließ, so würdeer ruhig in dem Hause seiner Vorfahren haben bleiben kön-nen. Sein Schicksal liegt nun außer meiner Macht weitaußer der Eurigen. Es muß mit ihm ergehen, wie sein Va-terland entscheiden wird."

Und meine Mutter?" fragte Peveril.

Wird, wie fie immer gethan, ihre Pflicht zu Rathc ziehen,und dadurch ihr eigenes Glück schaffen," antwortete Bridge-north.Glaubt nur, meine Absichten mit Eurer Familie findbesser, als fie scheinen mögen. Ich kann als ein Menschtriumphiren, aber als Mensch muß ich auch in meiner glück-lichen Stunde bedenken, daß meine Feinde auch die ihrigengehabt haben. Habt Ihr sonst noch Etwas zu sagen?"setzte er nach einer augenblicklichen Pause hinzu,Ihrhabt einmal und immer wieder die Hand verschmäht, die ichEuch darreichte. Mich dünkt, nun bleibt wenig mehr zwischenuns übrig."

Diese Worte, welche eine fernere Erörterung abzulchneidenschienen, wurden ruhig gesprochen, so daß sie, ob sie zwarden Muth zu einer sernern Frage zu benehmen schienen, dochdas nicht unterbrechen konnten, was noch auf Julians Zungezitterte. Er machte einige Schritte nach der Thüre, dann