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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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als nichts achtet, wenn cs wahre oder eingebildete Pflicht heischtAus den halb geöffneten Thüren, welche in das Hauptgebäudeführten, unterhielten sie ein Gcwehrscuer, das verheerend zuwerden anfing. Ein Bergmann wurde todt geschossen, dreioder vier verwundet, und Launce wußte kaum, ob er seineStreitkräfte aus dem Hause zurückziehen, und dieses denFlammen zum Raube lassen, oder mit einem verzweifeltenAngriff auf die von den Vertheidigern besetzten Posten denungestörten Besitz des Platzes zu gewinnen suchen sollte Indiesem Augenblick wurde die Richtung seines Verhaltens durcheinen unerwarteten Vorfall bestimmt.

Julian Peveril war, gleich andern Einwohnern von Moul-trassie-Hall, in jener bedeutungsvollen Nacht durch den Knallvon der Muskete der Schildwache und das darauf folgendeFeldgeschrei der Vasallen und Anhänger seines Vaters aufge-weckt worden, wovon er genug vernahm, um zu vermuthen,daß BridgenorthS Haus in der Abficht angegriffen wurde, ihnzu befreien- Sehr zweifelhaft über den Ausgang eines sol-chen Unternehmens, noch schwindlig von dem Schlummer,aus dem er so plötzlich war erweckt worden, und wie betäubtvon der rasche» Folge von Ereignissen, von denen er neulichZeuge gewesen war, legte er geschwind einen Theil seinerKleider an, und eilte an das Fenster seiner Kammer. Ausdiesem konnte er nichts sehen, was seine Unruhe beschwichtigthätte; denn es ging auf eine andere Gegend, als wo derAngriff geschehen war. Er rüttelte an der Thüre, sie warvon außen verschlossen ; seine Bestürzung und Angst stieg aus'SHöchste, als sich plötzlich das Schloß drehte, und Alerie ineinem im Augenblick der Bestürzung nachlässig umgcworfenenNachtgewande, mit zerstreut auf die Schultern fallenden Haa-ren, und mit Augen, aus denen Furcht und Entschlossenheit