Druckschrift 
21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
324
Einzelbild herunterladen
 

324

»DaS ist eine andere Nachteule," rief der ungestümealte Ritter;seine Mutter spricht zu eincm Puritaner vonchristlicher Liebe; und du mußt vom Gesetz zu eincm rund-köpfigen Rebellen sprechen! Was für einen Vcrhaftsbefeblhat er denn, glaubt Ihr, außer vom Parlament oder demTeufel?"

»Wer spricht vom Parlament?" sprach ein Mann beimHcrcinkommen, in dem Julian den Beamten wieder erkannte,den er früher bei dem Roßhändler gesehen hatte, und dernun mit dem Bewußtsein seiner Autorität hercinrauschte:Wer spricht vom Parlament? Ich betheuere Euch, in diesemHause ist genug entdeckt worden, zwanzig Verschwörer zuüberführen. Hier find Waffen, und in großer Menge.Bringt sie herein, Kapitän Dangerfield," rief er einem seinerBegleiter zu.

Völlig dieselben," sprach der Kapitän, indem er nähertrat,die ich in meiner gedruckten Erzählung oder Nachrichtan das hochachtbare Unterhaus erwähne. Sie waren vomalten Vandcr Hups zu Rotterdam, auf Befehl des DonJohann von Oesterreich für den Dienst der Jesuiten be-stellt."

Beim Lichte besehen." sagte Ritter Peveril,sind das diePiken, Musketen und Pistolen, die auf der Bodenkammer im-mer seit dem Gefecht bei Naseby gelegen haben."

Und hier," sagte des Kapitäns Gehülfe, Everett,sindPriesterornate, Meßbücher und Chorröcke, ja wahrhaftig,und auch die gehörigen Bilder für Papisten."

Der Henker hole dein näselndes Gewinsel!" sagte RitterPeveril;hier ist ein Schurke, der schwören will, der alteReifrock meiner Großmutter sei ein Priesterrock, und das Hi-storicnbuch vom Eulenspiegcl sei ein papistisches Meßbuch!"