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„Was ist sein Plan, gnädige Gräfin?" fragte Julian un-ruhig; „und worin kann ich -elfen, oder die Gefahr abwcn-den?«
„Es ist willens," sagte die Gräfin, „sogleich nach Englandabzurcisen. Er ist, wie er sagt, nicht bloß das Lehnsobcr-haupt einer kleinen Insel, sondern auch einer von den edlenPairs von England, welcher nickt in der Sicherheit einesentfernten unbekannten Schlosses Zurückbleiben darf, wenn seinoder seiner Mutter Name vor seinem König und Volke ver-leumdet wird. Er will, wie er sagt, seine Stelle im Ober-hause einnehmen, und öffentlich für den seinem Hause durchmeineidige und eigennützige Zeugen angethancn Schimpf Ge-rechtigkeit fordern."
„Er ist ein edelmüthiger Entschluß, wie er meines Freun-des würdig ist," sprach Peveril. „Ich will mit ihm gepeuund sein Schicksal mit ihm theilcn, wie cs auch ausfalle.Oder laßt mich nach London gehen," fuhr er nach einer Pausefort- „Ihr wäret immer gewohnt, etwas auf mein Urtheilzu halten. Ich will das Beste thun — ich hoffe, auf'SSchlimmste kann ich Euch von der Gefahr, von der Ihr oderder Graf bedroht wäret, unterrichten, und kann auch vielleichtdie Mittel anzeigen, sie zu entfernen."
Die Gräfin horchte mit einer Miene, in welcher die Un-ruhe mütterlicher Zärtlichkeit, die ihr cingab, Peveril's edel-müthiges Anerbieten anzunehmen, mit ihrer natürlichen un-eigennützigen und edeln Denkungsart kämpfte. „Bedenkt,was Ihr von mir fordert, Julian," versetzte sie mit einemSeufzer. „Verlangt Ihr, ick soll das Leben des Sohnesmeines Freundes jenen Gefahren aussetzen, denen ich meineneigenen entziehe? — Nein, nimmer."
„O nein, meine theure Gräfin," erwiederte Julian. „Ick