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»Ich gehe, Vater," sagte Alerie. — „Julian, Euch gehö-ren meine letzten Worte, und ich würde sie mit meinem letz-ten Athemzuge sprechen, — Lebt wohl, und seid vorsichtig."
Sie entfernte sich von ihnen, und verschwand im Gebüsch.
„Ein achtes Weib," sprach ihr Vater, indem er ihr nach-sah. „Sie würde eher die Sache ganzer Nationen aufgebcn,als ihrem Liebhaber ein Haar krümmen lassen. — Ihr, HerrPeveril, seid ohne Zweifel ihrer Meinung, daß die beste Liebeeine sichere Liebe ist?"
„Wäre bloß Gefahr auf meinem Wege," sagte Peveril,sehr überrascht von dem sanfteren Ton, in welchem Bridge-north diese Bemerkung machte, „so gibt es wenig Dinge, de-nen ich nicht muthig entgegen ginge, um — um — Eure guteMeinung zu verdienen."
„Oder vielmehr meiner Tochter Hand zu gewinnen," sprachBridgenorth. „Gut, junger Mann, Eins hat mir in EuremBetragen gefallen, ob ich gleich über Vieles mich zu beschwe-ren Gründe habe — Eins hat mir gefallen. Ihr habt dieScheidewand von aristokratischem Stolz überstiegen, hinterwelcher Euer Vater, und vermuthlich auch seine Väter einge-kerkert blieben, wie innerhalb der Ringmauern einer Lehens-festung. — Ihr seid über diese Schranken gesprungen, undzeigt Euch nicht abgeneigt, Euch mit einer Familie zu ver-binden, welche Euer Vater als niedrig geboren und unedelverachtet."
Julian fand cs im höchsten Grade schwer, auf diese Wortezu antworten- Am Ende aber, da er merkte, daß Bridgenorthentschlossen schien, ruhig seine Antwort abzuwarten, faßte erden Muih, zu sagen: „die Gefühle, die ich gegen Eure Toch-ter hege, Herr Major, sind von einer Art, die vieler andernBetrachtungen überhebt, denen ich, in jedem andern Fall, die