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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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daß ich, da Debora sich dem in sie gesetzten Vertrauen nichtentsprechend zeigt, und mich nothwendig Verfolgungen solcherArt aussctzen muß, an meinen Vater schreiben werde, daß ermir einen andern Aufenthaltsort bestimme; und unterdessenwill ich bei meiner Tante zu Kirk-Truagh Zuflucht nehmen."

Höret mich an, Unbarmherzige!" sagte Peveril;höretmich, und Ihr werdet sehen, wie willig zum Gehorsam ich inAllem bin, womit ich Euch beruhigen kann. Ihr sagt, wirwaren glücklich, als wir nicht über solche Gegenstände sprachen, gut, auf Kosten meiner eigenen unterdrückten Gefühlesoll diese glückliche Zeit wiederkommen. Ich will Euch be-suchen, mit Euch gehen, mit Euch lesen, aber nurso, wie cs ein Bruder mit seiner Schwester, oder ein Freundmit seinem Freunde thun würde; die Gedanken, die ich hege,mögen sie Hoffnung oder Verzweiflung in sich schließen, sollmeine Zunge nicht in's Leben rufen, und so kann ich nichtbeleidigen. Debora soll immer an Eurer Seite sein, undihre Gegenwart soll mich abhalten, selbst entfernt auf einenGegenstand hinzudcuten, der Euch mißfallen könnte. Nurmacht mir nicht jene Gedanken zum Verbrechen, welche dertheuerste Bcstandthcil meines Daseins sind; denn glaubt mir,es wäre besser und freundlicher gehandelt, mir das Leben selbstzu rauben "

Das ist reiner Erguß der Leidenschaft, Julian," antwor-tete Alerie;was unangenehm ist, will unsere Selbstsucht undHartnäckigkeit als unmöglich vorstellen. Ich habe kein Zu-trauen zu Eurem vorgeschlagenen Plan, kein Zutrauen zuEurem Entschluß, und noch weniger zu Debora's Schutz.Bis Ihr aufrichtig und ausdrücklich Euren neulich geäußertenWünschen entsagt, müssen wir einander fremd sein; undkönntet Ihr denselben selbst diesen Augenblick entsagen, so