„Nun, nur nicht so eilig," rief sie; „ich will wieder her-auf gehen, und ihr sagen, wie es mit Euch steht, und sieherunter bringen, wenn es in der Macht eines Weibes ist."
Mit diesen Worten verließ sic das Zimmer, und lief dieTreppe hinauf.
Julian durchschritt indessen das Zimmer in großer Bewe-gung, und erwartete den Erfolg von Debora's Vermittlung;und sie blieb lange genug aus, um ihm Zeit zu lassen, ineinem kurzen Rückblick die Umstände zu erwägen, die ihn inseine jetzige Lage geführt hatten.
Zwölftes Kapitel.
Julian hatte seine Zuneigung so befestigt, daß er in vol-lem Maaße des Widerstandes gewärtig sein mußte, welchenfrühzeitige Anhänglichkeiten so oft finden. Doch war nichtsnatürlicher, als daß er so handelte. Vor einiger Zeit warDebora zufällig dem Sohne ihrer ersten Gönnerin, welcherauch selbst früher ihr Pflegling gewesen war, begegnet, als ereben in dem erwähnten kleinen Bache angelte, welcher dasThal wässerte, in dem sie mit Alerie Bridgcnorth wohnte.Ihre Neugierde entdeckte leicht, wer er war; und außer demAnthcil, welchen Personen ihres Standes gewöhnlich an jun-gen Leuten nehmen, die unter ihrer Pflege gewesen sind, er-freute sie auch die Gelegenheit, von vorigen Zeiten, vomSchloß Martindale und von dortigen Freunden, von dem