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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
115
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mit dem Nachbar denken, welche ihr Mann (eben kein sehrscharfer Menschenkenner) ausgedacht haben möchte, und dieer ihr nicht hätte vertrauen können, und sie fühlte eine ge-heime Unruhe, die von ihm ergriffenen Mittel möchten so übelgewählt sein, daß der Bruch nur noch größer werden dürfte.Aber der Ritter wollte sich hierüber nicht weiter herauslaffen.Er war lange genug Oberster eines auswärtigen Regimentsgewesen, um sich das Recht einer unbedingten HerrschaftimHause zu sichern, und auf alle Winke, welche seine Frau zugeben wußte, antwortete er bloß:Geduld, Margrethe, Ge-duld ! Dies ist keine Sache für dich. Du sollst genug davonnebenher erfahren. Geh', sieh' nach Julian. Wird der Knabenie nach dem kleinen Sprößling eines Puritaners geschrieenhaben? Aber wir wollen die kleine Alexie in zwei oder dreiTagen wieder bei uns haben, und Alles wird wieder gut sein."

Während der Ritter noch sprach, blies ein Postillon imHofe, und ein großes Schreiben wurde hereingebracht, adres-sirt an den geehrten Ritter Gottfried Peveril, Friedensrich-ter u. s. w.; denn er war, gleich nach der festen Wiederein-setzung des Königs, wieder in AmtSthätigkeit gesetzt worden.Als er das Packet öffnete, welches nicht ohne ein besonderesGefühl von Wichtigkeit geschah, fand er, daß es die von ihmerbetene Vollmacht zu Wiedereinsetzung des Doctor Dumme-rar in die Pfarre enthielt, aus welcher er während der Usur-pation gewaltsam entsetzt worden war.

Wenig Vorfälle hätten dem Ritter so viel Vergnügenmachen können. Außerdem, daß es seinem Widerwillen ge-gen SolSgrace schmeichelte, war er sehr erfreut darüber, seinenalten Freund und Gefährten auf der Jagd und in Bedräng-niß, den Doctor Dummerar, in seine gesetzlichen Rechte undin die Bequemlichkeiten und den Genuß seiner geistlichen

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