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„So ist's auch, Herr Bridgenortherwicderte Lady Pe-veril, ohne die natürliche Ruhe ihres Tons und ihres Be-nehmens zu verlassen; «aber cs ist ein Haus, das nicht durchGewaltthätigkeit eines Freundes gegen den andern verletztwerden darf."
„Es ist gut, Lady Peveril," sagte Bridgenorth, indem ersich zur Thüre des Zimmers wandte. „Der ehrwürdige SolS-grace hat schon vorher gesagt, daß die Zeit wieder gekom-men sei, da hohe Häuser und stolze Namen noch einmal demVerbrechen zur Entschuldigung dienen würden. Ich glaubteihm nicht; nun aber sehe ich, er ist weiser als ich. Doch glaubtnicht, daß ich dicß so ruhig ertrage. Das Blut meines Bru-ders — meines Busenfreundes — soll nicht lange vom Altarrufen: Wie lange, o Herr, wie lange! Wenn noch ein FunkeGerechtigkeit in diesem unglücklichen England übrig gebliebenist, so werden wir, jenes stolze Weib und ich, einander treffen,wo sie keinen parteiischen Freund zu ihrem Schutze habenkann."
Mit diesen Worten war er im Begriff, das Zimmer zuverlassen, als Lady Peveril sagte: „Ihr verlaßt diesen Platznicht, Herr Bridgenorth, ohne mir Euer Wort zu geben, daßIhr allem Vorhaben gegen die Freiheit der edlen Gräfin beider gegenwärtigen Gelegenheit entsaget."
„Lieber wollte ich meine eigene, in ausdrücklichen Wortenniedcrgeschriebene Beschimpfung unterschreiben, als irgendeinen solchen Vergleich eingehen," versetzte der Major. „Wennirgend Jemand sich untersteht, mich aufzuhalten, so kommesein Blut über sein Haupt "
Während Major Bridgenorth so sprach, stieß Whitaker dieThüre auf und zeigte, daß er mit der Behendigkeit eines altenKriegers, dem es nicht mißfiel, die Dinge wieder einmal ein