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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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selbst hatte tapfer an meines Mannes Seite gefochten, undgenoß sein ganzes Vertrauen; und als dieser von den Re-bellen hingerichtet wurde, empfahl er mir, unter andern mirin seiner letzten Botschaft mitgetheilten Anweisungen, meinZutrauen zu Christians Treue fortwähren zu lassen. Ich ge-horchte, wiewohl ich den Mann niemals gerne sah. Er warkalt und phlegmatisch, und entbehrte ganz des heiligen Feuers,welches zu edlen Thatcn entflammt, auch stand er im Ver-dacht, Anhänger der calvinistischen Lehre zu sein. Aber erwar tapfer, klug und erfahren, und besaß, wie der Ausgangbewies, nur zu viel Einfluß bei den Insulanern. AIS diesesrohe Volk sich ohne Hoffnung zur Hülfe, und durch eine Blo-kade bedrängt sah, welche Mangel und Krankheit auf ihreInsel brachte, fing cs an, von der bisher bewiesenen Treueabzufallen."

Was!" sagte Lady Peveril,konnten sie vergessen, wasder Wittwe ihres WohlthäterS gebührte ihr, welche mitdem cdeln Derby das Bestreben, ihre Lage zu verbessern, ge-theilt hatte?«

Macht ihnen keine Vorwürfe!" sagte die Gräfin;dieRohen bandelten nur nach ihrer Natur in gegenwärtigerNoth vergaßen sie vormalige Wohlthaten, und aufgezogen inihren Erdhütten, mit Seelen, die ihren Wohnungen angemes-sen waren, vermochten sie nicht den Ruhm zu würdigen, deran die Standhaftigkeit im Leiden geknüpft ist. Aber daßChristian ihren Aufstand anführen sollte daß er, von gu-ter Geburt, und unter der eigenen Sorgfalt meines ermor-deten Derby zu Allem, was ritterlich und edel war, erzogen daß er sollte hundert Wohlthaten vergessen haben wasrede ich von Wohlthaten? daß er den freundlichen Ver-kehr, welcher den Menschen an den Menschen weit mehr bindet,

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