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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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Weil wir über diesen Punkt nicht eins werden können,"sprach Lady Peveril,so muffen wir ein Hülfsmittcl ausfin-dig machen, durch welches keine von beiden Parteien beleidigtwird. Wie wäre es, wen» Ihr bei dem Gesundheittrinkenunserer Freunde ein Auge zudrucktet, und wir Euch EuerStillfitzen nachsähcn?"

Aber dieser Vergleich wollte Bridgenorth nicht zusagcn;er war der Meinung, das heiße (wie er fich auödriickte) demBeelzebub ein Licht Vorhalten. Sein von Natur hartnäckigesTemperament war durch eine vorhergegangene Unterredungmit seinem Prediger noch widerspenstiger geworden, welcherzwar im Ganzen ein sehr guter Mann war, aber besonderssteif an den kleinlichen Unterscheidungen seiner Secte hing.Es war ihm äußerst mißfällig, daß Bridgenorth, unstreitigdas Haupt der presbyterianischcn Sache in diesem Bezirk,seine einzige Tochter von einem kanaanitischen Weibe (wie erfich ausdrückte) hatte aufziehen kaffen, und erklärte ihm ge-radezu, daß ihm dieß Speisen in vornehmen Häusern mitdenen, die im Herzen unbeschnitten seien, nicht gefalle, under die ganze Gasterei bloß als eine Lustbarkeit im Hause Tir-zah betrachte.

Bei diesen Vorstellungen fing der Major an, fich Vorwürfedarüber zu machen, daß er im ersten Drange der Dankbar-keit fich zu schnell zu einem vertrauten Verkehr mit demSchlöffe Martindale hatte verleiten lassen; aber er war zustolz, dieß dem Prediger zu gestehen, und erst nach einem be-trächtlichen Streit unter ihnen wurden sie darüber eins, ihrErscheinen bei dem Feste auf die Bedingung zu beschränken,daß in ihrer Gegenwart keine Gesundheiten getrunken wür-den- Bridgenorth war daher, als Abgeordneter und Reprä-sentant seiner Partei, verbunden, standhaft alle Vergleiche