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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
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das Schlimmste gefaßt, und dachte an die schmalen Wangen,das eingefallene Auge, die abgezehrte Hand, die bleiche Lippe,die traurigen Zeichen der sinkenden Gesundheit aller seinervorigen Kinder.

Er begab sich daher am folgenden Morgen nach dem SchlöffeMartindale, und crtheilte der Lady willkommene Versicherun-gen von dem Wohlbefinden ihres Gemahls und von dessenHoffnungen auf Beförderung.

Für das Erste," sagte Lady Peveril,sei der allmäch-tige Gott gepriesen, und das Zweite erfolge, wie es unsermgnädigen, wieder eingesetzten Landesherrn gefallen wird. Wirstehen hoch genug für unser Vermögen, und haben Vermögengenug, wenn nicht um glänzen, doch um zufrieden leben zukönnen. Und nun sehe ich, Herr Vridgenorth, wie thöricht csist, eiteln bösen Ahnungen Glauben bcizumeffen. So oft hat-ten Ritter Pevcrtl's Unternehmungen zu Gunsten der Stuarteihn in neues Unglück gebracht, daß ich, wenn ich ihn am an-dern Morgen wieder in seiner leidigen Rüstung sah und denSchall seiner lange verstummten Trompete wieder hörte, seinSterbehemd zu sehen und seine Todtenglocke zu hören wähnte.Ich sage Euch dies, Herr Nachbar, um so mehr, weil ichfürchte, Ihr ängstigt Euch gleichfalls durch solche Ahnungenbevorstehenden Unglücks, das Gott bei Euch abzuwenden ge-fallen möge, wie bei mir."

Die Zimmerthüre öffnete sich, während sie noch sprach, undzwei liebe Kinder traten herein. Das älteste, Julian Peveril,ein schöner Knabe zwischen vier und fünf Jahren, führte mitAnstand und Aufmerksamkeit ein kleines Mädchen von acht-zehn Monaten an der Hand, welches sich mit Mühe an ihremältern und stärkcrn Führer aufrecht erhielt.

Vridgenorth warf einen hastigen, furchtsamen Blick aus

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