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von dem bloß ein Flügel bewohnbar geblieben war, wie einejunge Buche in aller ihrer Schönheit des Wuchses und desLaubes sich gegen ein alte, durch den Blitz ihrer Zweige be-raubte und zerspaltene Eiche ausnimmt, die nun halb inSplittern zu Boden gestreckt, halb als ein schwarzer, kahler,lebloser, abgebrochener Stamm erscheint. Sir Gottfried Pe>veril mußte wohl fühlen, daß die Lage und die Aussichtender beiden Nachbarn sich eben so, wie das Verhältniß ihrerWohnhäuser, zu seinem Nachtheil verändert hatten, und daß,obgleich das Ansehen des Geschäftsführers für das Parlament,des SequestratorS und des Commissionärs nur zum Schutzdes Ritters und des Uebelgesinnten verwendet worden war,es doch eben so wirksam zu seinem gänzlichen Ruin hätte ge-braucht werden können, und daß er zum Clienten herabge-sunken war, während sein Nachbar sich zu einem Beschützerund Gönner erhoben hatte.
Außer dem Drang der Umstände und dem steten Rathseiner Gemahlin, waren es zwei Betrachtungen, welche denRitter Peveril vermochten, den Zustand seiner Herabsetzungmit einiger Geduld zu ertragen. Die erste war, daß diepolitischen Gesinnungen des Majors Bridgenorth in vielenStücken sich seinen eigenen zu nähern anfingen. Als Pres-byterianer war er kein völliger Feind der Monarchie, und dasunerwartete Verhör nebst der Hinrichtung des Königs hatteihn sehr erschüttert; als Rechtskundiger und als Mann vonVermögen fürchtete er die Herrschaft des Militärs, und wie-wohl er den König Carl nicht durch Waffengewalt wieder ein-gesetzt zu sehen wünschte, so kam er doch darauf zurück, daßdie Staats-Unruhen am besten beigelegt werden könnten, wennman den Erben des königlichen Hauses unter solchen Ver-gleichsbedingungen auf den Thron brächte, welche die Frei-