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hinlänglich entschädigen. Gerade dem Ihrigen Urtheilcentgegen, sagte einer, — Nun würde kein Unheiligersich leichtsinnig erschiessen.
Sie glanben nickt^ was es für ein Mensch ist.Aber wenn sein großes Feuer ein wenig ausgetobet hat;so werden wir noch Freude an ihm erleben.
b. 24. Januar 75.
Diesen Brief ward ich behindert fortzusetzen. Her-nach dachte ich, er träfe Sie nicht mehr an. Nun daSie zu Altona seyn werden, soll mich nichts mehr hin-dern. Ich danke Ihnen für den lieben Brief. Sietrösten mich wegen Werthers Leiden. Im Grunde habenSie Recht, und es hat mir im I'ulüioc», so viel ichweiß, hier keinen Schaden gethan. Aber es thut mirdock wehe, daß ich das Buch nicht mit der Theilneh-mung, wie ich bey andern sehe, lesen und wiederholt lesenkann. Immer stößt mir eine Stelle aus, die mir auchin der Dichtung empfindlich ist. Nun ist noch ein un-gebetener Ausleger hinzugckommen, in der sogenanntenBerichtigung rc. Es ist wohl kein boshafter Ausleger,und manches dient zur Verhinderung irriger Vorstellung.Aber was soll es? Muß denn das Publikum alles sohaarklein wissen. Man sollte wunder glauben, was daspublicum für ein ehrwürdiges Ding wäre, den mania von Allem recht genauen Bericht abstatten müßte.