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Goethe und Werther : Briefe Goethe's, meistens aus seiner Jugendzeit ; mit erläuternden Documenten
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Ich kenne den Verfasser nicht'.- Er muß aber genaueNachricht haben; wiewohl er sieb in einigen Stückenirrt. Ich bin mit Lottchen nicht vorher versprochen ge-wesen. Und was er damit sagen will;ick bekümmertemich um den Weltlauf nicht," verstehe ich nicht. Ichlebte zu Wetzlar im kulllioo, und auch bier thue iches. Der Weltlauf interessirt mich in seiner Maasscallerdings, und er ist sogar mein Studium. Wenn manEinen öffentlich schildern will, so sollte man ihn dochkennen. Ein guter Freund schrieb mir letzthin: »8sulIo resswet >>nur votro ami, mam il ost ckan^ereux«l'avoir un auteur pour arm.» Er hat wohl recht.

Wenn Sie in Ruhe sind, so schreiben Sie miretwas umständlicher von sich selbst. Es interessirt michalles, was Sie angeht. O wenn ich Sie doch Wieder-sehen könnte! Glauben Sie nur, Sie sind mir nochimmer das, was Sic vor vielen Jahren waren. Esfreut mich, wenn ich mich untersuche, daß ich meineEmpfindungen so unverändert finde, durch die Reihevou Jahren, durch ein reiferes Alter, durch so mancherlei)Scenen und Begebenheiten, ganz unverändert. Nurthut mir oft wehe, daß meine Geschäfte hindern, öfter

> Dcr Verfasser dieser BrochiireBerichtigung der Geschichte desjungen Werther. Franckfnrt und Leipzig 1775." ist der in verschie-denen Briefen erwälmte von Gone. S. Rotermunds gelehrtes Han-nover II. Band, p->^. XXV., wo sich Mehrcres über ihn und seinezahlreichen Schriften findet.