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zwar nicht heimlich gehalten; doch war sie viel zu scham-haft als es irgend jemanden zu gestehen. Es war auchkeine andere Verbindung zwischen uns, als die der Her-zen. Erst kurz vor meiner Abreise, (als Goethe schonein Jahr von Wetzlar weg, zu Franckfurt, und der ver-stellte Werther '/z Jahr todt war) vermählten wir uns.Hier erst, nach Verlauf eines ganzen Jahres, seit unseresHierseyns, wurden wir Vater und Mutter. Der liebeJunge lebt noch, und macht uns Gottlob viel Freude.Sonst ist in Werthern viel von Goethe's Character undDenkungsart. Lottens Portrait ist im ganzen das vonmeiner Frau. Albert hätte ein wenig wärmer sevnmögen.
So viel vom ersten Theile. Der zweyte geht unsgar nichts an. Da ist Werther der junge Jerusalem;Albert der Pfälzische Iwgkckicms-Secretair, und Lotte desletzteren Frau; was nämlich die Geschichte anbetrifft,denn die Charactere sind diesen drey Leuten größtentheilsnur angedichtet. Von Jerusalem wußte aber der Ver-fasser seine vorherige Geschichte vermuthlich nicht, darumschickte er die im ersten Theile voraus, und setzte ver-schiedenes hinzu, um den Erfolg des zweyten TheilSwahrscheinlich zu machen, und diesem mehreren Anlaßzu geben. Der Albert des zweyten Theils war freilichetwas eifersüchtig, aber stand doch nicht in dem Ver-hälmiß mit seiner Frau, wie da beschrieben ist. Seine