gedrückt, vorbep gerauscht ist, mit schnellen Schritten, ohnejemand-anzusehen. Man hat ihn auch um diese Zeit eineganze Weile an dem Fluß stehen sehen, in einer Stel-lung, als wenn er sich hineinstürzcn wolle (so sqgt man).
Vor 9 Uhr kommt er zu Haus, sagt dem Bedien-ten, es müsse im Ofen noch etwas nachgelegt werden,weil er sobald nicht zu Bette ginge, auch solle er aufMorgen früh 6 Uhr alles zurecht machen, läßt sich auchnoch einen Schoppen Wein geben. Der Bediente, umrecht früh bey der Hand zu scyn, da sein Herr immer sehraccurat gewesen, legt sich mit den Kleidern ins Bette.
Ta nun Jerusalem allein war, scheint er alles zuder schrecklichen Handlung vorbereitet zu haben. Er hatseine Briefschaften alle zerrissen und unter den Schreib-tisch geworfen, wie ich selbst gesehen. Er hat zweyBriefe, einen an seine Verwandte, den Andern an H ...geschrieben; man meint auch einen an den GesandtenHöffler, den dieser vielleicht unterdrückt. Sie haben ausdem Schreibtisch gelegen. Erster, den der Mcdicus an-dern Morgens gesehen, hat überhaupt nur folgendes ent-halten/ wie vr. Held, der ihn gelesen, mir erzählt:
Lieber Vater, liebe Mutter, liebe Schwestern undSchwager, verzeihen Sie Ihrem unglücklichen Sohn undBruder; Gott, Gott, segne euch!
In dem zwehten hat er H . . . um Verzeihunggebeten, daß er die Ruhe und das Glück seiner Ehe