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Goethe und Werther : Briefe Goethe's, meistens aus seiner Jugendzeit ; mit erläuternden Documenten
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Büchern. Er hatte es längst gesagt, daß er um diese^ Zeit nach Coblenz, wo der Kriegszahlmeister Merk ihn? erwarte, eine Reise machen, und er keinen Abschied! nehmen, sondern Plötzlich abreisen würde. Ich hatte esalso erwartet. Aber, daß ich dennoch nicht daraus vor-bereitet war, daS habe ich gefühlt, tief in meiner Seelegefühlt. Ich kam den Morgen von der Dictatur zuHause. „„Herr Doctor Goethe hat dieses um 10 Uhrgeschickt."" — Ich sah die Bücher und das Billet, unddachte was dieses mir sagte: „„Er ist fort!"" und warganz niedergeschlagen. Bald hernach kam Hans zu mir,mich, zu fragen ob er gewiß weg sey? Die GeheimeRäthin Langen hatte bei Gelegenheit durch eine Magdsagen lassen: „„Es wäre doch sehr ungezogen, daß Doc-tor Goethe so ohne Abschied zu nehmen, weggereist sey.""Lottchen ließ wieder sagen: „„Warum sie ihren Neveunicht besser erzogen hätte?"" Lottchen schickte, um ge-wiß zu seyn, einen Kasten, den sie von Goethen hatte,nach seinem Hause. Er war nicht mehr da. Um Mit-tag hatte die Geheime Räthin Langen wieder sagenlassen: „„Aber sie wolle es des Doctor Goethe Mutterschreiben, wie er sich aufgeführt hätte."" — Unter denKindern im deutschen Hause, sagte jedes: „„Doctor Goetheist fort!"" — Mittags sprach ich mit Herrn v. Born,der ihn zu Pferde bis gegen Braunfels begleitet hatte.Goethe hatte von unserm gestrigen Abendgespräch ihm