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1 (1855) (1855)
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thuung für die armen gebundenen Glieder im Fegefeuer undzum Erkauf der Barmherzigkeit Gottes für die Kirche.

Nach der Gerechtigkeit Gottes muß Alles verdient werden,seine Barmherzigkeit aber hat durch Jesu Leiden uns einenMünzstcmpel gegeben, das Kreuz, daß wir eine Münze haben,welche Cours in dem Himmel hat; aber das Gold muß gegraben,gewaschen, geschmolzen, geläutert, geprägt werden. Wir sindSünder und müssen büßen und arbeiten, er hat es auch gethan,auf daß wir wissen wie, und auf daß es Werth habe durch ihn,unseren Bruder, vor ihm, unserem Gott.

Wenn ich mein eigenes Leben prüfe, finde ich, wo nicht denKeim, doch das An- und Ausbrüten aller bösen Leidenschaftin der langen, weichlichen Wartung von Frauenhänden. SelbstMütter, gute Mütter, die mehr nach Fleisch und Blut, als nachdem Geist Gottes leben, stiften, ohne es zu wissen, viel Üblesdurch ihre körperliche Liebe zu den Kindern. Die meisten Kinderempfangen bloß durch sinnliche, körperliche Eindrücke ihre ersteUnterscheidung und Wahl, und es ist schwer zu machen, daß siein der sinnlichen Lust der Belohnung des Guten, nicht das Giftder bösen Lust empfangen. Ich bin versichert, Du wirst Gotttäglich bitten, daß er alle Deine Bemühungen für den Knabenreinige und segne. Ich sage das Alles nur hier, weil Du esgewiß verstehst, weil es Dir Niemand anders sagt, weil esDich erwecket zu irgend einem größern Ernst. Eine sehr-fruchtbare Erweckung in Kindern ist, so sie sich zu dem kindlichenBegriff erheben, ihre sinnlichen Freuden aufzuopfern, dem KindJesu zu schenken, daß es dieselben anderen ärmeren austheile,die geheimnißvolle Thätigkeit des Mitleidens u. s. w.

Du wirst dieses Alles besser wissen als ich, und mitVerstand und Ernst üben.

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