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welche machen, daß wieder Wasser genug kommt für die Kühe,daß es wieder Milch gibt, und sie was zu essen haben. Dieses,mein lieber Pathe, ist das Neueste und Nöthigste, was ich weiß.Gott segne Dich!
Ich danke Dir, daß Du mir ein Kreuz gemacht, ich willes auf meine Schulter nehmen und dem lieben Jesus nachtragen,damit er nicht so allein trägt, er kann es schon schwer machen,wenn es mir gut ist! Adieu — ?
Dein getreuer Pathe
Clemens.
An Frau Hirn.
Mimen den 2A>. Januar 1822.
Verehrte Freundin!
Ihr Herr Sohn brachte mir Ihre Einladung für die Mzfd.,Ihr zweiter Brief die für die Ihrigen mitzubeten. Es ist
beides durch die Kranke und andere Freunde von Herzengeschehen. Gott gebe seinen Segen! Die Kranke hat in ihrensehr schweren Zuständen diese Andachten mit großer Inbrunstverrichtet.
Was kann ich Ihnen von ihrem Befinden sagen, als daßsie immer in Gottes Hand ist. Ich zweifle nicht, daß die Ärztehier alle nahen Todeszeichen finden würden, ich sehe nur schwere,dem äußern Sinn unverständliche Leiden und Gebetsarbeiten,in welchen der Leib zum Opfer gebracht wird. Wäre das volleMaß der Gefahr, wären alle Schmerzen und ihre Folgen nichtwirklich da, so wäre es eine innere seelische Täuschung; nunaber ist es Wirklichkeit und darum gilt es etwas, vielleicht, jahoffentlich, ja Gott sei Dank sehr viel. Möge es hinreichen dieGerechtigkeit Gottes für seine große Barmherzigkeit zu bezahlen.