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zurückzukehren, um dort zu erwarten, ob Gott mir Gelegenheitgeben will, der armen Bedrängten irgend durch Rath oder Thatzu nützen. Die allgemeine Ursache ist, daß ich täglich mehrempfinde, wie ich keineswegs genug in Christus und der wahrenLiebe und Selbstverleugnung befestigt bin, um mich in näheremUmgänge mit anderen Christen nicht häufig durch Ärgerniß zuversündigen.
Ich habe Vieles erfahren, Vieles erlitten, Vieles geahnetund meistens auf anderen Wegen, als ruhig erwachsene Menschen.Das Meiste, was ich mit meinen lieben Nebenmenschen alsHauptaufgabe anerkenne, hat sich vor meinem Innern doch ganzanders entwickelt, d. h. ich bin auf anderem Wege zu dieserAnerkennung gekommen, und somit stoße ich im Umgang oftverletzend an. Denn ich bin leicht.hingerissen, und in Beispielenund Bildern von heiligen Dingen redend, welche ich aus Schick-salen und Gefühlen, nicht aber aus Büchern erlernt habe,mißverstehen mich oft gute Leute, und nehmen Ärgerniß anmir, weil ich die göttliche Gnade reiner Mittheilung noch nichtverdient habe. Ich muß daher noch immer mehr mich zurückziehenund nicht zu den Leuten gehen, wo ich oft bei. dem besten Willenüble Nachrede veranlasse, weil ich noch so Vieles von mir selbstin mir habe. Ach! möchte mir Gott doch einst vergönnen, durchIhn und in Seiner Gnade allein Etwas zu nützen! — — —
Gott wird wohl Alles fügen mit mir! Meine Lage istkeineswegs ganz klar nach dem göttlichen Willen, aber der Herrmuß ihn mir erst anders zu verstehen geben, ich selbst kann ihnnicht herausfinden. Wo ich hinkomme, suche ich zu rathen undzu versöhnen; ich allein bleibe rathlos und unversöhnt mit meinerBestimmung, welche ich nicht kenne. Ich habe keinen Maßstab,als da wo ich zum Guten ermahnt werde, und wo mir derFinger Gottes erscheint, mit der Aufopferung alles Anderen, so