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Die Erscheinung dieser Kranken in einer solchen Zeit istkein leeres Meteor, und wird ein Zeugniß für die Kircheablegen, aus deren vom Zeitgeiste zerstörten Zufluchtsörtern einsolches Bild hervorging. Ich weiß auch, daß die Gnadenschuleso Bezeichnter nichts als schwere Prüfung ist und war undsein muß, ans Gott und seiner Kirche — aber nicht ausMenschen, deren nicht so heilig bedingtem Gefühl diese, wiealle Leidende, ein Gegenstand der Barmherzigkeit bleiben müssen.Also geziemt auch mir das Mitleid, um so mehr, da ich esschon häufig gefährlich erkannt, wenn Laien und Unberufene ihreRohheit und Unsitte gegen geistlich Lebende mit dem Gemeinplatzautorisiren wollen, ein mit Jesu Christo in Gott verborgenesLeben dürfe keine Verletzung empfinden. Ich antwortete einige-mal Solchen: Die Kirche trinmphirt mit ihren Märtyrern, dieerleuchteten Christen sehnen sich nach solchem Triumph, Keinerdarf ihn suchen; der allein, der ihn gibt, gibt die Gnade unddie Stärke dazu; aber die eigne Rohheit als einen Beitrag zuso siegreichen Leiden einschwärzen wollen, heißt ein Henkerwerden wollen, um Andere zu Heiligen zu quälen. Mir alsogeziemt ein anständiges, nirgends das Vertrauen auf Gott inder Leidenden und mir selbst verletzendes Mitleid um so mehr,da dieser Fall einzig in seiner Art sein dürfte. Eine Stigma-tisirte in den Händen einer protestantischen, dergleichen zuglauben unfähigen Behörde, von theilweis Titular-Katholikengequält, diese Leidende öffentlich, zugänglich, durch sieben Jahreöfters untersucht, und nie allgemein als wahr und erschöpftanerkannt, ohne Hilfe, ohne Recht, ohne Wehr, unschuldigbefunden, als Betrügerin von den letzten Untersuchern ausge-schrien und somit ein ewiger Gegenstand neuer Untersuchung.Will der Herr diese seine Erlöste vollenden, und gibt es eineMärtyrkrone der Untersuchungspein, sie dürfte sie in ihrerGeduld erringen, und allen unschuldigen Jnquisiten ihr Andenken