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Ich selbst fand bei meiner Zurückkunft hier eine hinterlasseneAufforderung des Herrn Landraths, meine Erfahrungen über dieKranke eidskräftig der Untersuchung mitzutheilen. Ich schriebihm hierauf einen ruhigen Brief u. s. w. (Siehe den vorher-gehenden Briest)
Diese Erklärung sendete ich offen an den Herrn Ober-Präsidenten für den Herrn Landrath. Der Herr Ober-Präsidentmeldete mir gestern, er habe sie dem Protokoll für die höhereBehörde beigefügt. Ich weiß nicht, wie diese Erklärung, welchenicht untersucht, sondern als wahr beeiden will, was der HerrLandrath in den vorletzten Tagen seiner Untersuchung in einemBrief an den vr. Wesener für sich und alle Anwesende alsProblem bleibend erklärt, sich neben diesem Protokollausnehmen dürfte, da derselbe Mann scheidend von seinerunseligen Arbeit erklärte: „Ich kam mit dem Glauben an
Betrug, ich gehe mit diesem Glauben, und so ein Engel vomHimmel mir das Gegentheil betheuerte, so würde ich doch sagen,es sei Betrug!" (Zwei Tage vorher war es Problem, undheißt nun ohne weitere Entdeckung Betrug; dürften dergleichenResultate nicht auch Problem und nach richtigeren SchlüssenBetrug, wenigstens grober Selbstbetrug scheinen?)
Die Lage der Kirche in einer protcstirenden Zeit einemprotestantischen Staate gegenüber, und in dieser Lage denernsten und strengen Standpunkt Ew. Hochwürden Gnadenüberhaupt, und in Beziehung auf die eigenthümlichen höherenund geheimen Ansprüche des vorliegenden Falles speziell, kenneich hinreichend, um für mein persönlichstes Gefühl, das vonAllem, was die Kirche, die Mutter der Christen, betrifft, lebhaftgerührt wird, alle innere Beruhigung in jedem Schritte undjedem Stillestehen Ew. Hochwürden Gnaden zu finden, in festerÜberzeugung, daß es immer die Winke des allerheiligsten Willenssind, welche den glaubenden Kirchenvorsteher leiten.