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Wunden ihrer Marter in die Nesseln der Neugier, Ausfragerei,Zubringerei, des Hetzens und falschen Rathes gebettet. Hilflosund wehrlos, physisch geschwächt, und geistlich mannichfachentwaffnet, hatte sie wohl Stunden, wo sie rufen durfte: „MeinGott, mein Gott! warum hast du mich verlassen?" Aber auchin dieser Verlassung zeigt sich der verborgene Tröster nur alsein Prüfer. Was sie am meisten beunruhigte, war die oftaufsteigende Versuchung, zu glauben, sie gehöre keinem Scknitze,keiner Gerechtigkeit der Erde an, und sei bei dem Abbruchihres Klosters hinausgeworfen ans Kirche und Staat auf dieLandstraße, preisgegebcu den Marodeurs des Zeitgeistes IhreProtestation glaubte sie nicht für sich, sondern für ihren geist-lichen Charakter ausgesprochen zu haben. Sie hatte schnlichstgewünscht, es möge gleich nach ihrer Bedrängniß eine gewissen-hafte würdige Aufnahme des Verfahrens mit ihr, als einergeistlichen Jungfrau, stattfinden, nicht in Bezug auf dieWahrheit ihrer Zustände, nein, in Bezug auf die verletztenmenschlichen, sittlichen und gesetzlichen Formen in der erlittenenNoth. Sie selbst verlangte keine Rache, kein Recht, keineGenugthuung, sie betete für die Verfolger und begegnete ausdem Schatze göttlichen Beispiels dem steigenden Grimme mitsteigender Milde; aber sie sehnte sich zu fühlen, daß die Grau-samkeit, welche sie zerrissen, durch ernste Beachtung nicht zueinem selbstsichern Ungeheuer werde, welches auch Andere zerflei-schen könne. Sie glaubte hoffen zu dürfen, daß eine solchegenaue Erkundigung um ihre Leiden von Seiten der Geistlichkeitauf ihre Bedränger eine zurückhaltende, bändigende Wirkunghaben müsse, indem sie das Detail ihres Verfahrens keineswegsfür ein rechtliches halten konnte, und daß der Gedanke desMitwissens einer anderen Autorität, dieselben abhalten könne sichweiter durch Lüge, Verleumdung und Drohung zu versündigen.Sie wünschte auf diese Aufnahme keine Art von' öffentlicher