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zu Diensten, jedoch mit der Bitte keiner weitern Mittheilnng,noch eines namentlichen Gebrauches, so wie ich Ew. HochwnrdenGnaden unterthänigst bitte, den ganzen Inhalt dieses Schreibensallein als den Privat-Herzenserguß eines gläubigen Laien voreinem Priester Jesu Christi zu bewahren, der da ist das einzigeVertrauen, die einzige Treue und Wahrheit in aller, um so mehraber in dieser finstern, verräterischen und übermüthigen Zeit.
Ich verließ also Dülmen, und begegnete nach wenigenTagen in der Gegend von Bochhold der schamlosesten Lüge undVerleumdung über die großen Entdeckungen der Commission,vermischt mit Verhöhnungen derselben, als einer vergeblichen.Die Schadenfreude grassirte für und wider. Als aber derSchluß der Untersuchung Leute dorthin führte, welche das nichtgefunden hatten, was sie voraus versprochen, speisten sie ihreCreditoren mit der Münze des Satans ab, das heißt mitLügen, so frech ansgetheilt und so auf die Quellen zurückweisend,daß selbst gründlich Überzeugte, solche unverschämte Lüge garnicht in Menschen voraussetzen könnend, zu zweifeln begannen.
Etwa zehn Tage nach dem Schlüsse der Sache wurde ichin Kenntniß eines Hergangs gesetzt, der von mancher Seite ansUnglaubliche von Rohheit, Eigenmächtigkeit über fremdes Leben,Schamlosigkeit, Hohn, Schmeichelei, Heuchelei, Poltern, Prahlen,Verdrehung grenzt, und dazwischen mit plumpen Thränendes Mitleids, Freundschaftsversichernngen, Geschwätz, Eigen-lob, lächerlichen Religionsaufstellungen, den plattesten Ver-suchungen, Versprechungen und Jnconsequenzen bis zum Eckel-haften durchwirkt war. Jedoch alles gründlicher Verletzendezeugenlos mit dem Gegenstände der Bedrängniß eingesperrt.Ich wünschte, es möge hier nicht so hergegangen sein. Für weneinzelne Scenen gespielt worden sind, ist gar nicht abzusehen.Bei meiner Zurückkunft fand ich die ohne Entscheidung, mitnachdrohenden Verbindlichkeiten entlassene Kranke mit den offenen