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1 (1855) (1855)
Entstehung
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Kranke darin, und blinde und selbst siechere Ärzte und Männertappen hinein, sie zu inguiriren; wie leicht können sie dieselbetedt treten!" Ich erhielt eine sehr höfliche Ablehnung meinesAnerbietens, und die Versicherung, daß der Charakter desPersonales für alle Art von Verletzung garantireü Nachdieser Behinderung, irgend zu helfen, erwartete ich nur denAusgang der Überbringung der Kranken nach einem anderenHaus, um diesen kleinen Ort, der durch Klatscherei, Lauern,boshaftes und einfältiges Gerede und achsclzuckenden Pilatismus,sehr unheimlich geworden war, zu verlassen. Antheilnehmendeveranlaßten eine Protestation von Seiten der Kranken; ich hattekeinen Antheil hieran und nicht dazu gerathen, denn alles, wasmit weltlichem Gerichte znsammenhängt, hat für meinen innernSinn etwas Zurückstoßendes; etwa so wie das Wesen desGeldes, das von gutem wie schlechtem Gebrauche signirt ist.Eben so war ich kein Zeuge aller der unruhigen Auftritte biszu ihrer Wegbringung. Ich kannte die Basis der Empfindungenaller dabei Handelnden und Leidenden hinreichend, um da keineFreude, keinen Trost zu suchen, und kannte den Gegenstand derBedrängniß genug, um ihn selbst vermittelst der Bedrängniß inden Händen Gottes zu wissen. Es war weniger das Leid derGefangenen, als die viele Schwäche und Sünde, welche sich inihrer Bedrängniß entwickelte, welche mich bewog, meine Freundein Bochhold zu besuchen. Das Letzte, was ich hier ihat, war,einen zwar wohlmeinenden, aber nicht ganz wohlthätig eifrigenMann, der vom Einrücken dieser Ereignisse in öffentliche Blättersprach, dringend um Schweigen zu bitten, da alles Offentlich-machen in dergleichen Dingen den Charakter der Entblößungschamloser Handlungen hat, und eine ohnmächtige Waffe ist,welche nur reizt, ohne zu tödten, Ärgerniß gibt und die Tritteder Parteien über die Leidende hinführt. Meine Überzeugungwar: gehört dieses gehetzte Lamm einer Heerde an, so wird der

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