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thun hat, an welcher es auch zu den außerordentlichen Erschei-nungen gehört, daß sie weder Andere injuriirt, noch wegenInjurien verklagt.
Da ich, sage ich, aus der Art seiner Rede vernahm, daßman hier keineswegs auf das gefaßt sei, was hier etwa zu findenwar, höchstens Unschuld, und wenigstens Unbeschuldigbarkeit,befiel mich ein Grauen. Es war mir, als sollten Ungläubigenach dem Glauben in einem lebendigen Menschen suchen, undgingen, ihm das Herz zu zerlegen, worin sich das Lorpus äelieiifinden solle, und da sie das Unsichtbare nicht fänden, würdensie Betrug schreien über der zerfleischten Brust. Zurückkehrendbegegnete ich dem Herrn Director der Untersuchung, und erhieltvon demselben persönlich die Achtungsversicherung für meinAnerbieten, und den Rath, dasselbe an den Herrn Ober-Präsi-denten selbst zu thun. Auch er zeigte, daß er schwer würderechtfertigen können, was und wie er untersuchen sollte, underklärte: es sei bloß, um endlich zu sehen, wer von den schrei-benden Parteien recht habe, er für seine Person habe alleAchtung für die Kranke. Wie sehr solche Erfahrung, wo esauf unersetzliche Physische und moralische Verletzung einer soschwachen, wehrlosen Kranken ankam, mich betrüben mußte, stelleich dem Herzen Ew. Hochwürden Gnaden zu fühlen anheim.Ich schrieb nun mein Gesuch an den Herrn Ober-Präsidentenund begleitete es mit einem, bis da noch nicht abgegebenen,Empfehlungsschreiben meines Schwagers, des Geheimen Justiz-raths von Savigny in Berlin, an ihn. Mein Brief, nichtsGeistliches berührend, stützte sich allein auf Gesetze der Menschen-liebe, welche leider der Unglaube immer so übel aushängt, alsman sie außer der Kirche und dem Glauben an den Mensch-gewordcnen Gottessohn üben kann. Das schärfste und bestimm-teste Wort dieses Schreibens war etwa dieses: „Hier ist eindunkler Ort, es liegt eine höchst verletzliche, ganz unbekannte