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überlegte ich, was ich mit Schicklichkeit zu der Unterstützungder Bedrängten thun könne, und schrieb ihr einen Brief,in welchem ich sie ersuchte, mich der Commission als einenunparteiischen, sowohl der geistlichen als weltlichen Obrigkeitnur im Allgemeinen verpflichteten Zeugen ihres rechtlichen undanständigen Verfahrens, und weiter als einen kundigen Führerin denk ganz incalculabeln und unpermanenten, von anderenKrankheitserscheinungen ganz abweichenden Zustand der Kranken,wie auch als einen erlaubten Trost für die Leidende vorzu-schlagen. Es wurde dieses Anerbieten gegen die Kranke zwarein sehr schätzenswerthes, ich aber als ein nach der Instructionzu Vermeidender durch den Direktor der Commission genannt.Da ich dieses aus seinem eigenen Munde hören wollte, suchteich ihn auf, fand aber nur den Herrn Vicarius R^ undfand mich bewogen, ihm von ganzem Herzen Glück zu wünschen,daß er durch die Gnade Gottes in einer verderbten Zeit in eineLage geführt sei, wo er die übertünchte Schmach aller Neologieals ein junger Priester kennen lernen, und ein Zcugniß für dieKirche geben könne, welche ihn die Weihe Jesu empfangen lassen,der die Betrübten zu sich gerufen, und beschwor ihn, als einenPriester unseres Heilandes, durch innere Gebetsakte wenigstens,gegen alles Grausame, Höhnende und Schamlose, was in solchenBedrängnissen sich leicht entwickle, fortgesetzt in seinem Herzenvor Gott zu protestiren, und sich nie zu schämen, der Krankenden priesterlichen Segen zu geben, der den Priestern mit allenGnaden der Kirche, heilenden und heiligenden, als ein Talentgegeben sei, nicht zu vergraben, sondern damit zu wuchern undRechenschaft davon zu geben. Er nahm diesen Erguß meinesHerzens mit umschreibenden Versicherungen an, daß ihn nur derWunsch zu helfen und Übeles zu vermitteln auf diese ihm sehr-peinliche Stelle geführt habe. Es war mir unbekannt, daß erohne Befngniß von seiner Obrigkeit hier stehe, und also die