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mit unschädlichem, weil gottvertrauendem Willen vermag. Ichthue daher Ew. Hochwürden Gnaden, als in geistlich obrig-keitlicher sowohl, als christlich menschlicher Hinsicht an dieserLeidenden Antheilnehmendem, hier vor Allem die Schritte kund,welche ich für die arme Kranke in der schweren überwältigendenBedrängniß, welcher sie wehrlos überlassen war, und welche siewillkürlich fortwährend bedrängen kann, und nach Drohung undVerleumdung zu schließen nicht unwahrscheinlich bedrängen will,mich wohlüberlegt zu thun verpflichtet fühlte. Ich konnte nurWeniges, aber ich that es ohne feindseligen Willen im Vertrauenauf Gott, wie ich nun auch mit demüthigem Willen im Vertrauenauf Gott diesen Schritt an Ew. Hochwürden Gnaden thue, zuüberzeugt von meinem Unwerth, um nicht Alles dankbar ausden Händen Gottes zu erwarten.
Es war am Geburtstage Sr. Majestät des Königs, dieKranke hatte einen Theil dieses Tages mit herzlichem Gebet fürdenselben zugebracht; ich besuchte sie am Nachmittag, und überden Kirchhof gehend, dessen Gebeine von eingegrabenen, los-gebrannten Kanonenschlägen erschüttert wurden, gedachte ich miteiner eigenthümlichen Trauer der Verstorbenen und des einstso geheiligten Charakters der Gottesäcker. Zu der Krankengekommen, welche ich seit längerer Zeit, durch finstere Ahnungenbedrängt, schwächer und schmerzvoller fand, als sie es, immerleidensfreudig, aussprach, entwickelte sich ein Gespräch zwischenuns, welches aus der Empfindung hervorging, die mich vorüber-gehend bewegt hatte, und ich lernte auch hier von ihr, nachihrem bildlichen Ausdrucke, wie die Immen auch aus bitterenBlumen Honig, so aus drückenden Gefühlen die Gabe desgöttlichen Friedens schöpfen. Ich verließ sie, und wenigeMinuten nach meinem Weggehen traten Glieder der Commissionzu ihr ein und erklärten eine über sie verhängte, sehr strengeUntersuchung als augenblicklich eintretend. Als ich dieses erfahren.