Druckschrift 
1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
361
Einzelbild herunterladen
 

»«1

werth, wie durch das wahre und unumwundene Bekenntnißdessen, was er gefunden, um so verehrungswürdiger, und einum so reineres, gewissenhafteres Organ der ihn bevollmäch-tigenden parteilosen Staatsgewalt, als ihm die Überzeugungschwerer geworden. Das kann ich in allen Ereignissen, unterallen anderen Umständen täglich an mir und allen Mitlebendenfühlen, und in dieser Überzeugung kann ich diese Zeilen nichtbesser enden, als mit Versicherung, daß ich alles Wahre, wasdiese hier angeführte Überzeugung haben kann, in Ihnen unan-tastbar voraussetze, und auf diese Voraussetzung den aufrichtigenWunsch gründe, so viel Wohlmeinen in Ihnen zu verdienen,daß Sie gern die unbefangene Erklärung der Hochachtungannehmen mögen, mit welcher ich die Ehre habe, mich zuunterzeichnen u. s. w.

A» den Gencralvicar v. Droste-Vischering in Münster,später Erzbischof von Köln.

Ziilmrii M9.

Es ist allein die demüthige, aber auch vertrauensvolleStellung, welche ein der Kirche und ihrer vom Erlöser gegrün-deten, vom Vater der Lügen in den Tagen der Prüfung immerangefochtenen, Gewalt mit unerschütterlichem Glauben unterwor-fener Laie, der geistlichen Obrigkeit gegenüber einzunehmen hat,in welche ich tretend mich Ew. Hochwürden Gnaden in diesemSchreiben nähere. Ich habe mich bis jetzt nur einmal einemTräger höherer geistlicher Würde, in Bedrängniß Anderer Trostsuchend, genähert) es war dies der Hochsclige Bischof Colmarvon Mainz, und es ist mir so viel Trost geworden, daß ichsolche Annäherung auch an Ew. Hochwürden Gnaden wage, fest