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1 (1855) (1855)
Entstehung
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349
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dorthin zu kehren, und es ist mir ein rührender Gedanke,daß ich vielleicht zugleich mit Dir unterwegs bin, nach ernstererBestimmung.

, Die scheußliche Ermordung Kotzebue's durch einen fanatischenJüngling wirft ein fürchterliches Licht auf die.Zeit, in der wirleben, und auf ein Ungeheuer der Verwirrung in der Gesinnungder Jugend.

Der Mörder ist hier vielen Menschen als durchaus sitten-rein, still, einfach und protestantisch religiös bekannt, und diesmaldie Sache um so gräßlicher, weil die Handlung so nicht mehrals eine einsame erscheint, sondern als aus einer wachsendenZukunft unreif vorgeboren. Es gibt junge und alte Thorenhier, welchen der Mörder ein Märtyrer scheint. Gott verleiheeine gründliche Untersuchung, damit die öffentliche Ruhe durchdas Lauern der Polizei, für das man noch dankbar sein muß,nicht ganz gefährdet werde. O, wie können sich alle die erfreuen,welche an dem politischen Wahnsinne nie Antheil genommen! Ichsehne mich recht wieder dahin, wo ich gar Nichts aus dieserWelt vernehme.

In der letzten Zeit bin ich hier mit dem Gouverneur GrafGneisenau, näher bekannt geworden, und muß wirklich in ihmein ungemein kindliches, reines Gemüth verehren, was um sorührender ist, da er eigentlich der Mann war, welcher die Siegeder Preußen entschied. Es ist kein Zweifel, daß nach Blücher'sTod er der Gipfel der Armee ist, und es ist mir von tieferBedeutung, daß er ein Katholik ist. Wenn er nun gleich jetztseine Religion nicht ausübt, so spricht er doch mit Achtung vonseinen Predigern in Schlesien, und sagt, daß er dort keine Kircheauf seinem Gute versäume. Es weiß es hier schier Niemand,daß er katholisch ist, es könnte ihm auch Wohl in seinem Wirkenbei dem Hofe schaden; aber es ist zu erwarten, daß Gott ein soedles und unschuldiges Gemüth, das ohne Hoffart ist, einst