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mich verlassen kann, als das Gebet der Emmerich. — Ich geheganz ohne Lust, ja einen recht schweren Gang nach Münster —und es werde mit mir, wie es wolle, so habe ich einen schwerenund traurigen Stand gegen den Willen des Teufels, der gerndie Bestimmung der Emmerich verhindern möchte, angestrengtund ohne allen äußern Trost zu arbeiten. Gott aber mögeAlles über mich verfügen nach seinem allerheiligsten Willen.
Ach, lieber Christian, wie gerne käme ich zu Dir und trenntemich gar nicht mehr: — aber es ist dort Etwas zu thun, wasAlle aus Unfähigkeit, Unglauben und Schlendrian nicht wollen,und was ich mit schwerer Mühe und Bedrängniß muß. Doch
weiß ich eigentlich noch nicht, ob ich bei der Emmerich sein
werde, so viel weiß ich allein, ich werde kurz vor ihrem Todenoch viel bei ihr schreiben, und Du wirst wahrscheinlich das
Ganze zu weiterer Bestimmung bringen, die noch nicht eröffnetist. In jedem Falle kann ich es nach Allem, was ihr gezeigtworden, nicht wagen, aus ihrer Nähe zu gehen, sei es auch dieGegend nur. Ich bin es der Armen schuldig; denn sie hatKeinen unter den Menschen, dem sie ganz vertraute, als michund Overberg, da dieser aber mannigfach verhindert ist, willmich Gott vielleicht als bewegliches Instrument zwischen Beidengebrauchen; das sei versichert, ich werde Nichts ohne höhereWeisung und seinen Willen thun.-—-
Meine Gesundheit ist durch ununterbrochenen Kummer undAngst und Sorge, und auch Undank sehr erschüttert, und dieEmmerich, welche mich seit lange als einen Pilgrim mit einemschweren Stein auf der Brust sieht, läßt mir im Briefe desP. Limberg sagen, daß sie niich am 21sten noch so gesehen, unddaß sie immer für mich .
Das thue Du auch, mein theuerer Bruder; denn ich bineinen schweren Weg um Anderer willen gegangen, und gehe ihnnoch, ganz ohne Gelüsten, aber in großer Angst, es möchten