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1 (1855) (1855)
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schrecklich. Gott gebe, daß es mir einmal vergönnt ist, bald,bald Dich zu umarmen und Dir es mitzutheilen. Overbergkennt Einiges, nur das Ernstere nicht; er war ganz außer sich.Er wird nun Alles in der Beichte hören.

Was dort bis jetzt verloren gegangen, ist unaussprechlich. Lieber Bruder, glaube nicht, mich verführe eine blinde Leiden-schaftlichkeit: ich habe nie besonnener gearbeitet, ja, wie einhartnäckiger Zweifler, und von allen Bildern bis auf die Form^ und Farbe erforscht. In sie hineintragen konnte ich es nicht,, denn ich hörte nichts, als mir unbekannte Dinge. Über dieReliquien und ihre große, so vernachlässigte Würde, habe ich dieerstaunlichsten Erfahrungen und Erscheinungen, und ich habe die(bei dem Verschwinden der Wundmale der Extremitäten, und demWiederaufbrechen der Seitenwunde) Todtkrauke, durch Auflegungheiliger Überbleibsel, deren ich einen großen Schatz besitze,augenblicklich geheilt gesehen. Alles dieses ist mit unaussprech-lichen Gesichten verbunden; wäre ich nicht dagewesen, es wäre

verloren, denn sie hat vor.ein vollkommenes Verstummen

seit längerer Zeit, schon ehe sie mich kannte. Wahrhaftig, wärehier nicht ganz etwas Anderes, als Alles, was ich bisher vonsolchen Eröffnungen gelesen und gehört, in Legenden und Somnam-bulismen, ich würde nicht wieder das erbärmliche Leben dortanzutreten entschlossen sein, mit Overberg's EinverständnisDieser schreibt mir sehr liebevoll, ich solle kommen. Micherwartet keine Freude dort, sondern vielmehr ein gar schwerer! Beruf; aber ich habe die ernstesten Weisungen, daß ich diesenBeruf vom Herrn habe, und ich will ihn nun mit Overberg'sfernerer Leitung fortsetzen, so es geht. Außerdem erhielt ich voreinigen Tagen einen sehr schönen und ruhigen Brief von PaterLimberg, welcher so ist, daß jch hoffen darf, er habe sehr zuseinem und der Emmerich Vortheil gewonnen; er ist ungemeinbesonnen, liebevoll, biblisch und einfach, es ist ein sehr edler,