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1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
340
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Erkenntnis kommen ließ, durch sein Mitarbeiten, in das innereLeben einer stets Sterbenden, sagt mir, ich gäbe auf die

Träume einer Person etwas zu viel, die noch lange kein Engelsei. Er weiß nicht, was diese Person geträumt; es weiß esGott und ich. Ihr Geist, der nicht erkannt und schwer miß-handelt wurde, soll aber drum nicht ganz verloren gehen.Ganz, das ist ein schweres Wort; denn es mahnet, daß unend-licher Segen dort zertreten wird, Segen, an den ich glaube und

auf den ich baue, denn er ist gezeichnet vom Herrn in jedemKörnlein.

Ich habe diese Schwergeprüfte nie für einen Engel gehalten,ich habe sie nur für besser erkannt, als mich, und da sie den

höhern Beruf erhielt, mir ihr inneres Leben zu eröffnen, habeich nach allen Kräften meine Pflicht gethan, nicht sowohl ihrselbst, sondern dem gehorchend, welchem auch sie sich unterwirft.Insofern die Hindernisse, die mir von der Umgebung derLeidenden, gegen ihren nochmals unter heftigen Thränenbetheuerten Willen gelegt werden, vom Teufel ausgehen, verlacheich sie im Vertrauen auf meinen Heiland; insofern sich aber derSatan schwacher, an sich gutmüthiger Menschen dazu bedient,trauere ich um meine Brüder, welche in Versuchung gefallen.Es steht aber inmitten hievon ein mir allein bekanntes Gut,welches den Menschen selten verliehen worden, und dieses ruftder Herr mich zu erretten von dem Untergange, für die elende,hilflose Zeit. Herr Jesus, was soll ich thun!? Meine Verant-wortung ist entsetzlich, die Stimme Gottes ist laut an michergangen, und ich werde noch gerufen, und meine Feinde dortdemüthigen sich und bitten ab. Zuletzt aber schließt der saubereBüßer mit thierischem Magnetismus, von welchem ich gar Nichtsweiß. Er nennt es vielleicht Magnetismus, daß ich auf denKnieen lag und zu Gott flehte, und daß Gott half. O, Herr!gib mir die Stärke, solche Verkehrtheit anzuhören.