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1 (1855) (1855)
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Dülmen zugeschickte muß gethan haben, da Sie so Etwas nichterwarteten, auch Ihrer Überzeugung nach nicht erwarten konnten.

Wir wollen den lieben Gott bitten, daß er uns seinenallerheiligsten Willen, so viel wir diesen zu erkennen bedürfen,bekannt machen und Alles zu seiner Ehre lenken wolle. DieVerherrlichung seines großen Namens, unser und unserer Brüderund Schwestern Heil in und durch diese Verherrlichung, dies ist ja,oder soll doch das Einzige sein, was wir mit Bewußtsein suchen.

Die Menschenfreundlichkeit und Milde Gottes, des Vatersunseres Herrn Jesu Christo sei und bleibe mit uns! Amen.

Mit vorzüglicher Verehrung

Ew. Hochwohlgeboren

ergebener Diener in Jesu ChristoOverberg.

Clemens Brentano an den Herrn Dechant Gverbergin Münster.

Berlin, 25. My IW.

Hochwürdiger Herr Dechant, geistlicher Vater und,gütigster Freund!

Heute, Sonnabend den 23. März, ist der gute N. hier ange-kommen und hat mir Ihre wohlwollenden Zeilen mitgebracht,welche, außer der Erklärung der Magd des Herrn und denMittheilungen Ihres neuen Beichtkindes, allein den FriedenJesu athmen, in welchem sich die Seelen bewegen, deren Streitauf Erden nicht sieget.

Ihr Schreiben hat mich eben so sehr durch seinen Inhaltgerührt, als weil es von Ihrer schwer beschäftigten Hand ist.