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verloren geht, den im Augenblick Niemand so ermessen kann, alsich armer Sünder, weil ich ihn getrunken und theilweis mitunendlicher Anstrengung unter dem Beistände Gottes gesammelthabe. Wer die geistliche Hungersnot!) kennt, wie ich, wer selbstschier drin verhungert ist, wie ich, der leidet bei jedem Tropfendes göttlichen Manna's, das verloren geht, und welches hierbis jetzt, ich könnte es beweisen, schier alles verloren ging.
Zweitens leide ich um die arme Freundin, deren trauerndeBorsage von diesem Ereigniß ich jetzt erst verstehe. Sie liegtunter meinen Tagebüchern. Was sie dabei leiden muß undgelitten, wenn sie gleich schweigt, ist mir gewiß; darüber habeich ihre Worte in den letzten Tagen.
Drittens leide ich äußerlich in allen meinen Verhältnissen.Alle jene sich widersprechenden Berichte, — denn d>er eine machtemir Bedingungen der Rückkehr und Drohungen gegen dieselbe,auf eine sehr gemeine Art zu gleicher Zeit, — trafen mich mittenin der angestrengten Arbeit, meine sehr bedeutende Bücher-sammlung zu Verkäufen, meine Wohnung aufgekündet, alle meineVerhältnisse abgebrochen, und alles dieses nicht auf eignen Willen,sondern auf eine höhere Weisung gegründet, ans deren Stimme ich,wenn irgend Etwas heilig auf Erden ist, noch unbegrenzt vertraue.
Sv habe ich im festen Glauben auf eine göttliche Weisung,um die ich seit Jahren gebetet, und welche ich auf die rührendste,glaubwürdigste Weise erhalten habe, mein ganzes bisherigesLeben mit reichen Sammlungen abgebrochen, und war bereit,mit festem Vertrauen Gott und der Armuth zu dienen, mitAllem, was ich hatte. Mitten auf den Trümmern meinesreichen verflossenen Lebens trafen mich diese Blitze aus heiteremHimmel, und ich liege in allen Gliedern zerschmettert, und weißnicht mehr, was ich thun und was ich lassen soll, denn ich selbsthabe keinen Willen, und was mir als der Wille Gottes heiligverkündet war, steht zerbrochen, getrübt und besteckt vor mir.