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da war ich nie, vielleicht ist er da." — Sind viele Leute drin? —„Du siehst sie ja, die uns entgegenkommen, er ist auch nicht da; *)aber ich will nicht unbescheiden sein, ich will nicht mehr suchen,man muß nicht so zudringlich sein." — Von wem hast Du danndie Gebeine, die Du mir geschenkt? — „Von einer Freundin,ich trug sie, seit ich ins Kloster ging." — Ich will sie rechtehren, ich halte sie immer beim Gebet in den Händen, daß siemitbeten, und denke Deine guten Gedanken dazu, die Du dabeihattest. — „Die guten Gedanken habe ich Dir mitgeschenkt.Ach, welche schöne Plätze! Ach, laste uns noch hier gehen, wirkönnen hier so selig sein und von Gott sprechen, zu Haus ist esnicht schön — wie wird sich der Pater verwundern, wenn ermich nicht findet." — Er wird schon Deine Fußstapfen sehenoder ein Kleidungsstück von Dir, und wird Dich daran zurück-ziehen. **) — „Das ist nicht möglich, wir sind gar zu weit.Ach, wie gut ist es von Dir, daß Du mit mir gehst und auchmitbetest, es ist so schön hier. Ach, welch ein lieber Gott! —Ach, sieh'! da sind wir recht weit, sieh' die hohen Berge undWälder hinter uns. Ach, das ist wüst, da ist noch ein hoherBerg, da ist noch ein tiefer Abgrund bei, darüber müssen wirnoch. Komm' doch mit, ich lass' Dich nicht, ich bleibe immerzurück und hole Dich noch, wenn Du zurückbleibst. Ich möchteimmer Alle vor mir her haben, alle die Lieben; ich will Nichts,ich will ganz zuletzt sein, nur lieben, lieben, lieben will ichmeinen Bräutigam. — Aber komm' über den Berg." — Nichtwahr, es sind nicht viele Leute hier? — »Nein, Einige wohl,die laufen aber immer um den Berg herum und wollen einencommoden Weg suchen. Ach, da gehen doch Einige mit uns,
*) A. C. Emmerich glaubte, daß ihre Anschauungen auch von dem Schreiberdieser Briefe gesehen würden; — es wiederholt sich die Bemerkung:„Du siehst eS ja" — öfter in ihren größeren Gesichten.
**) Der Befehl des Priesters rief die Selige sogleich aus der Ertase zurück.
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