sollst sie auch bald haben." — Ach, ich habe sie schon mit Dir.„Ei sieh'! soll ich nicht fröhlich sein, die liebe Mutter Gottesopfert all' unser Flehen dem lieben Gott auf, all' unsere Bitten.Und sieh', ich habe meinen lieben Bräutigam gebeten, er solldoch die Hungrigen speisen, und da sehe ich, wie sie hie und daauf tausend Art verschieden erquickt werden, und die Nichtskriegen, macht er selbst satt. Und da sehe ich auch frommeSeelen, welche helfen, wo sie können, und sie thun es so stillund sachte hin; ach, wie liebe ich sie!"
Aber, mein Kind, ich breche hier ab, und sende Dirdies, und fahre morgen fort. Halte diese Briefe heilig, wieDeinen Augapfel; mache Deine Seele hell, bete zur MutterGottes und den Heiligen, und für die armen Seelen, undfür die Emmerich und für Mich.
Clemens.
Fortsetzung.
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Indem brach sic ab und sagte, die Reliquie gegen ihr Herzgedrückt: „Aber was ist das. Der ist doch nicht der, und seinName ist doch im Buch des Lebens, und ich sehe ihn dochnirgends; er muß noch in der anderen Welt sein." — Ist'Snicht von Sanct Catharina? — „Nein, die war ja erst hierund war so schön bei mir und hat Nichts von ihm gesagt." —Von wem ist es denn? — „Ich kann ihn nicht finden." — Istes ein Märtyrer? — „Nein, es leuchtet auch nicht, wie die anDeinem Hals, die Du von mir hast; aber es war ein stiller,guter Mann. Wart', vielleicht ist er hier, ich finde ihn nicht.Ach, es sind so viele. Aber wie ist das, hier steht er doch mitgoldenen Buchstaben im Buch des Lebens und ich finde ihnnirgends. Wart', da ist noch ein Garten voll stiller Leut', ei,