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.Alles Jesu lassen, der hat es weggenommen — und da wirstDu in solcher Ermattung ganz irr und wirr in Deiner Seele,und weißt Dir gar nicht zu helfen vor Leid; — ach, es sollDir all' Dein Leiden in Freuden gewendet werden, sei nurruhig, Deine Thränen werden Dir alle aufbcwahrt." „Nunlebe wohl," sagte ich, „jetzt ziehe nach Bethlehem, zur MutterGottes, oder wo Du sonst hingeführt wirst, sei freudig undselig, ich danke Dir für Alles." — „Ich habe Nichts gegeben,Jesus gibt Dir Alles (sprach sie), Jesus, der Dich liebt." Ichblieb noch einige Minuten betend, und gab ihr zum Abschied dieKreuzpartikel und ihr Amulet zu küssen; sie drückte es mitfreudigem Lächeln an die Lippen und gab es mir auch zu küssen.Dann kehrte ich au den Tisch, den Du in der kleinen Zeichnungsiehst, zum Schreiben zurück.
Nach einiger Zeit, als sie schwer stöhnte, nahte ich ihr mitdem neben ihr stehenden Wasserglase, das immer benedicirtesWasser enthalten soll. Ich fragte: „Willst Du trinken?" Sieschüttelte den Kopf und sprach mit gänzlich sterbender Stimme:„Ich muß ein wenig benedicirtes, frisches Wasser haben vonPriesterhänden; es sind zwei Priester ganz nahe bei mir, siehaben diese Kraft Gottes, und vergessen mich und lassen michverschmachten; Gott will, daß ich davon lebe, und sie lassen michsterben." Ich ging gleich in die anliegende Stube und fand,was weder ich noch sie wußte, wirklich zwei Priester daselbst.Der eine segnete das Wasser sogleich, und brachte es ihr. Sietrank willig und sagte: „Ich bin erquickt." Er fragte, wer gabes Ihr? „Mein Beichtvater." — „„Will Sie jetzt mit?""„Ja, so Du befiehlst." — „„So komme Sie."" Da hob siesich empor und lehnte sich an ihn und war ohnmächtig; ich standbei ihr und weinte, und reichte ihr die Kreuzpartikel. Sie gabmir ihr Kreuz zu küssen, und sprach vom Sterben unbestimmteWorte, und als ich fortweinte, tröstete sie mich. Dann sagte sie