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1 (1855) (1855)
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sagte sie freundlich:Sieh', ich bete zu Gott, dem Vater, inder Person meines Bräutigams, seines Sohnes, des Versöhners,ach! da kann er Nichts abschlagen." Lass' Dir, mein Kind, inder Einsamkeit diese Gebetsstellung empfohlen sein, an mir selbstist sie erprobt.

Nach einigen Minuten ließ sie die Arme sinken und sagte:Mein himmlischer Vater, nun habe ich vollendet; ich danke dir,daß du mein Gebet in der Person meines lieben Bräutigamserhört hast, nun will ich ein wenig ruhen." Ihre Hand sinkenlassend, ergriff sie die meine, und sprach:Bist Du da? Dasfreut mich." Ich sagte: Ich habe ein wenig mitgebetet, so gutich konnte.

Sie:Hab' Dank, was Jeder kann, ist genug ach, ichElende! wenn die Menschen wüßten und sähen, was ich sehe,tausend Millionen Elende wären besser, als ich. Lasse allenKummer fahren, gib mir Alles, es ist meine Lust, zu leiden.O, wenn ich nicht wüßte, wie lieb Jesus Dich hat, und welchesHerz Du hast, wie könnte ich Dich so lieben. Nein, ich lass'Dich nicht, Du mußt mit mir, Alles mußt Du mit mir theilen,Du mußt zu meinem Bräutigam, Du sollst, Du sollst zu ihm.Auch für den Freund, den Du empfohlen hast, habe ich gebetet,auch ihm wird geholfen. Ach, ich habe für alle elenden, gutenMenschen gebetet."

Ich dankte ihr und fragte, wie es mit ihrer Gesundheitstehe. Sie sagte:Ganz gut." Sie befand sich wach sehrschlecht, sie hat seit mehreren Tagen kaum einen Tropfen Wassermehr vertragen, ohne zu erbrechen; sie fällt aus einer Ohnmachtin die andere. Stelle Dir vor, durch ihren Leib kannst Duihren Rückgrath fühlen, weil die seit nun sieben Jahren leerenEingeweide schier gar keinen Raum mehr einnehmen. Seit derHerr ihre Füße besiegelt, sind das Herz allein und das Hauptund die Schultern, welche das Zeichen des Kreuzes von Jugend