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seinen Rücken genommen, der die Arme ausgebreitet, Alle ausein Herz zu ziehen.
Nun höre, was ich Dir zu geben habe und freue Dich daran,ich gebe Dir ein Wunder, das auch Dein gehört; ach, ich lebeja in Wundern und mir scheint die ganze Welt elend, seit ichgesehen, was ich gesehen, zwar mit finstern Augen, aber dochunläugbar. Sieh', ich bin zwar täglich Zeuge von solchenDingen, welche Dich, geliebtes Herz, in einer Stunde auf ewigbeflügeln würden, aber ich bin schwer und arm und Demuthmuß mein Schatz werden. Was ich erlebt und mir notirt amBeit des Wesens, das vom Leibe Jesu lebt, soll Dir Alles werden,und ich will mich vor Gott niederwerfcn und ihm danken, daßich Dir bringen kann, was kein Mensch Dir bringen konnte, dieLiebe, das Gebet, das innig für Dich brennende Herz, einerHeiligen, deren Namen die Kirche noch nicht aussprach. Jetztnimm meine heutige Vorbereitung zur Beichte.
Die Emmerich nimmt täglich das heilige Abendmahl undbeichtet nur dann und wann, gewöhnlich wenn Jemand sie zuheftigem Schmerz gequält hat. — Ich fange von gestern Abendan, wo sie sitzend, wie gewöhnlich, erstarrt, in der Extase seliglächelte. Was hast Du, mein Kind? fragte ich, und sie sagte:„Ach, da ist das liebe Kindchen, da spiel' ich mit." Weitersprachen wir Nichts. Einige Minuten später bemerkte ich sieschwer athmend, was sie in der Extase nicht thut, denn dann istkeine Spur von Athem in ihr, und Ärzte würden sagen, sie isttodt. Ich machte den Arzt, der sie gehalten, aufmerksam, under bemerkte an ihrem plötzlichen Leichtwerden jenen Zustand anihr, den sie bei ihr die Ohnmacht nennen. Sie, die in derstarren Extase von schier erdrückendem, starrem Gewicht, wirddann gauz das Umgekehrte, man kann nicht sagen federleicht,nein, schwebend; der allerleisesten Berührung weichen alle ihreGlieder — dieses weicht aller Beschreibung. Ich gab ihr zur
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