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vermacht, und so wir diesem dienen, wird er uns nicht ver-schmachten, noch Etwas versäumen lassen."-—
Ich lege Dir auch ein Blättchen von der Emmerich bei,was sie einmal ausgeschrieben, es lag in ihrem Evangelienbuch,und sie hat mir's geschenkt. Es heißt: „O mein Gott! wahrist, erschrecklich sind deine Urtheile für die Hoffärtigen; für dieDemüthigen, welche sie im Lieben und in Gefallen verlangen,find sie lauter Barmherzigkeit und Liebe, diese ist die Stimme." —Es war noch nicht fertig, sagte sie lustig, und schenkte mir'sdoch, und ich schenke es Dir. Heb' es hübsch auf und bleib'mir gut.
Ich hoffe, Du betest den 23sten, an meinem Namenstag,für mich.
Dein
Clemens.
An Dieselbe.
Mimen den 22. Nnoenilm lM.
Am Sonnlag Abcnd vor Clemcnstag.
Dein Herz ist bekümmert, soll ich ihm nicht Alles geben,was ich erhalte, ihm, dem ich so unendlich vielen Trost verdanke.So nimm denn hin, Du liebe Schwester, in dem Leibe Jesu,dem einzigen der lebet, nimm hin, was mir vor etwa zweiStunden geworden, denn Dein gehört es auch. Es ist jetztneun Uhr und ich erwarte meinen Beichtvater. Es ist das ersteMal, daß ich seit Berlin beichte und morgen früh will ich dasAbendmahl empfangen. —
Sieh', mein Kind, hinter diesem Gedankenstrich liegt vielSchuld — sie ist vergeben! Jesus, Dein Bräutigam, hat sie auf