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Am andern Morgen fragte ich sie über ihre Vision. Sieredet nicht gerne davon, aber ich habe Mitleid vor ihren Augengefunden, und so hat sie mir erzählt, für Dich und mich; dennsie sieht mein Lud auf den Grund, und das Deine sieht sieauch, sie kennt Dich, sie liebt Dich. Du brauchst Dich nicht zuverbergen mit Deinem Guten vor ihr, denn Du hast keineFreundin auf Erden, wie sie, die aus den tausend Seelen, diesie umströmen, Dich fesizehalten im Gebet, Dich durch und durchgesehen, ach, mit unendlichem Mitleid um jede Gefahr, die Dir
Ach, war mein Elend isicht Dein Weg? Über meine Sündenhin hat Jesus Dich geführt) O meine liebe Schwester, könnte ichDir meine Überzeugung, die herrliche, schreckliche, stär-kende, erquickende, greifliche Gewißheit geben, könnteich die Wunder, die ich erlebe, Ihr ins Herz schreien: Du würdestAlles zerbrechen und ganz, ganz Dich in die Kirche tauchen, undjenen heiligen, wunderbaren Sinn: Jesum und keinen Anderen!mitbringen in sie, die aller Orten, uit Wundern erwachend, schreitnach liebenden, lehrenden, leuchtenden Seelen, in allen ihrenerwachenden Instituten.-,-
Morgen kann ich Dir vielleicht mchr sagen. Jetzt gebe ichDir ein Bild von dem, was sie in dir Äision sah, währendwelcher sie, wie ich vorher erzählt, mit mir sprach und betete.
Als sie in den Schlaf sank, führte ihr Führer, der leuch-tende, durchsichtige, ernste, freudige, vertraute Jingling, sie überein Feld in eine Kirche, da sagte er zu ihr: ,Was fragst Duimmer um Dein Leiden, Dein Beten, Dein Wvken, und umdie Gerechtigkeit und Liebe Gottes? Ich will Dir zeigen, wasDu thust." Und da sah sie viele tausend Leiden rnd Peinen,und Sünden und Qualen, und sah, wie Alles gut ist und uner-forschlich gerecht, und sah die unendliche Liebesarbeit des Herrnund seine unaussprechliche Güte, und wie Keiner verloren geht,