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Berührung, in unseren Gemüthern, durch dieses hilflose Kindeinen religiösen Charakter. — —-
Während der Abwesenheit der Mutter bei jener sterbendenSchwester ward sie schwer krank; ihre jüngere Schwester, einweiches, gutes Mädchen, war bei ihr, sie war ganz verlassen ineiner armen Wohnung; aber da war Alles durch sie ordentlich,ja in jener höheren Ordnung, als sei der Heiland manchmalhier, es war wie in einer armen Kapelle. —-
Die Emmerich hat an wenigen Menschen so innerlich freien,lebendigen Antheil genommen, als an diesem strebenden Herzen.Sie steht in ihrem Gebet und Schauung, und steht gut; siesteht an Jesu Hand auf schweren Wegen; aber an Jesu Handselbst, er läßt sie nicht los u. s. w.--
Ich fühle auch in dieser Sache, daß es Noth thut, einChrist zu sein und ein Heiliger zu werden d urch die G rMeunseres Heilandes, der Allen die Mittel dazu gezeigt und schierAlles dazu vorweg gethan hat, auf daß man Gutes fördernkönne auf Erden.
Wer gibt mir Glauben, Hoffnung und Liebe, ohne die manmir keinen Glauben, keine Hoffnung, keine Liebe geben kannauf Erden, auf daß ich Gutes thue. Ohne ihn sind wirohnmächtig u. s. w.
Der Herr segne Sie und die Ihrigen, und gebe auch mirseinen Segen.
Clemens Brentano.
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