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1 (1855) (1855)
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hörlich muß seine Menschwerdung und sein Versöhnungstod vonseiner Kirche nach seiner Stiftung erneuert, und in jenen Schatzder Gnade eingegossen werden; denn das Meer der Sünden,welches dem Herrn«- seine Seelen ins Gericht schwemmen will,mehrt sich stündlich.

Unbeschreiblich weise, herrlich, göttlich ist daher der WilleGottes, daß das Geheimniß des Altars, daß alle Heiligungs-mittel mit dem Siegel des Geheimnisses seiner wunderbarenMenschwerdung von ihm selbst in der Kirche versiegelt sind, sodaß, so lange die Kirche besteht, jener Schatz der Versöhnunggemehrt ist. Wo die Vernunft einbrach, und die Heilmittel desHerrn, wie die Buchsen einer Apotheke, untersuchen und ordnenwollte, ist Alles elend und arm geworden, und die Kirchen derAbgefallenen wurden Kirchen dieser Welt. Ja sie haben ihresHoffarts und menschlichen Wissens wegen das geistliche Siegelverloren, und wo Jesus nicht barmherzig um Einzelner willen,um das Gebet der Bekehrten willen, welche flehend auf ihre nochblinden Brüder zurückschauen, den menschlich geistlichen Verbandderselben erhielte, auf daß sie in die Kirche zurückwachsen können,würden sie ganz in die Gottesleugnnng zurückfallen.-

An die Frau Gräfin von Stolberg.

Minen den ^4. Oktober

Hochgeborene Frau Gräfin!

Herr Dechant Kellermann hat mir den glücklichen Vorüber-gang der Operation an dem Auge Ihres Herrn Gemahls gemeldet,und wir haben hier Alle Gott herzlich dafür gedankt. Möge derselbe