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1 (1855) (1855)
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schon tragen, sie habe Zeit dazu, sie sei mir von ganzem Herzengut, sie könne mit Niemand so vertraulich und natürlich sprechen,als mit ihrem Overberg und mit Christian, von dem ihr derAbschied schwer geworden wäre.--

Auch hier ist meine alte Art, zu helfen, in Übung. BeiStolberg war ich einen Tag und Nacht, und habe die Kapellen-thüre, welche, seit Jahren nicht geschmiert, ganz abscheulich schrie,geschmiert; hier rücke ich das Bett der Emmerich, das dem Zug,Küchendampf, Anlauf der Fremden, dem beständigen Sturme derSchwester ausgesetzt war seit Jahren, in die Kammer und schaffedie Victualien aus dieser in eine entlegene, die ich ihr ansbauenließ; neben das Bett, an die Wand, Hab' ich ihr ein Wachstuchbefestigt, wo man durch eine Ritze den Himmel sah, so daß siedurch den Zug das heftigste Zahnweh hatte, bis sie erst in deranderen Kammer ist.

Wenn gleich ihr Arzt und ihr Beichtvater, zwei ruhige,fromme und ganz vertrauliche Männer, sie heben und tragenwie ein Kind, und einen Theil des Tags dort zubringen, somacht die Gewohnheit doch weniger aufmerksam, und Niemanddenkt an manches Naheliegende, was mit weniger Mühe hilft.Wie gerne gönnte ich Dir die Nähe dieses geheiligten Geschöpfes.

Die Kirche ist ihr etwas mehr noch, woran wir noch nichtreichen mit unserer Blindheit.

Denke Dir ein Wesen, das unbeweglich auf elendem Kran-kenlager, unter beständigen heftigen Schmerzen, die sie nieverhehlt, immer so heiter und freundlich, mit beständiger Begierdefür fremde Schuld zu büßen, und alles Elend der Erde allemzu tragen, wie Du es je unter Blumen im Wald in der Ein-samkeit warst. Sie, die ganz in der Wildniß erwachsen, einviel lebendigeres Verhältniß zur Natur hatte, als die meistenMenschen, kann nicht einmal mehr in das Grün sehen, das ihr